Schimmelvorbeugung

Schimmelvorbeugung

Die Energieeinsparverordnungen (EnEV), steigende Energiepreise und nicht zuletzt das wachsende Umweltbewußtsein haben dazu geführt, dass Gebäude immer besser gedämmt werden. Doch gerade nachträglich eingebrachte Dämmsysteme verändern das Verhalten von Luft und Wandfeuchte in erheblichem Maße. Dies geht zumeist mit unkontrollierbaren bauphysikalischen Veränderungen, insbesondere Kondensatbildung in und an der Bauhülle einher, denn die modernen zumeist organischen Oberflächenmaterialien sind nicht in der Lage, den Feuchtehaushalt zu regulieren. Hierdurch entsteht ein idealer Nährboden für Schimmel, Pilzbefall und Algen. Neuere Studien weisen einen rapiden Anstieg von Allergieerkrankungen in Folge ungesunden Wohnklimas nach.

Die Verwendung mineralischer Kalkputz- und Kalkfarbsysteme wirkt dem nachweislich entgegen. Kalkmaterialien verfügen über eine höhere Temperaturwechsel-Stabilität und sorgen für den nötigen Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich an den Außenwänden. Im Gebäudeinnern regulieren Kalkoberflächen das Raumklima, indem sie die überschüssige Luftfeuchtigkeit aufnehmen und dosiert wieder abgeben. Sie wirken als Raumkatalysator, lassen die Wände „atmen“. Die Kondensatbildung auf Wandoberflächen wird deutlich reduziert und der Befall mit Mikroorganismen vermieden.

Die rein mineralischen KalkSpachtel und KalkFarben von Kalk Kontor entziehen den Schimmelpilzen zudem den Nährboden, da sie eine Alkalität von bis zu pH 12,3 aufweisen. Der hohe Anfangs-pH-Wert wird auch mit fortschreitender Karbonatisierung der Kalkmaterialien nur sehr langsam abgebaut. Daher ist eine zusätzliche fungizide Ausstattung mit für die Umwelt und den Menschen bedenklichen, toxischen Stoffen nicht notwendig. Herkömmliche Putzsysteme wie Kunstharzputze und die meisten Silikatputze besitzen organische Bindemittel und sind daher ebenso anfällig für Pilzbefall wie Tapeten, deren Kleber und nahezu alle herkömmlichen organischen (Acryl-, Latex-, Dispersions-) Farbsysteme.