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Die romanische Stiftskirche St. Vitus besitzt nur noch wenige in ihrer Ursprünglichkeit ablesbare Bauteile, da sie im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde. Die jetzt konservierten Tuffsteinflächen gehören zu den wichtigsten romanischen Bauteilen des Niederrheins.
Die konservatorischen Arbeiten am Portal der ehemaligen Stiftskirche St. Vitus in Hochelten begannen im Sommer 2002 und wurden 2003 beendet. Im Vordergrund stand die Tuffsteinkonservierung, die neben der strukturellen Tuffsteinfestigung die Steinergänzung und Schlämmung der Natursteine mit Materialien auf Basis dispergierten Weißkalkhydrates vorsahen.
Alle anderen Natursteinvarietäten, so auch der verbaute Muschelkalk wurden lediglich gereinigt und durch eine Oberflächenschlämmung auf Basis dispergierten Weißkalkhydrates stabilisiert und geschützt. Die Maßnahmen erfolgten auch, um eine ästhetische Ablesbarkeit wieder herzustellen.
Architekt:
Architekturbüro Arntzen, Wesel
Ausführung: Strotmann und Partner – Restauratoren, Siegburg
Verwendete Materialien von Kalk Kontor: KalkSchlämme, eingefärbt mit KalkVolltonfarben, Steinergänzungsmörtel, Kalkinjektionsmörtel, Kalkbindemittel
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